Die Erdnuss wird schon sehr lange nicht mehr von Hand ausgesät und geerntet. Für diese Tätigkeiten wurden speziell für dieses Produkt ein eigener Maschinenpark entwickelt.

Das Saatgut der Erdnuss wird Ende April, Anfang Mai bei einer Temperatur von 18°C in einen feuchten, calciumreichen Boden eingebracht. Etwa zwei Wochen nach der Aussaat zeigen sich die ersten Sprossen, die sich zu einem bis zu 75 cm hohen Erdnussbusch entwickeln.
Es bilden sich gelbe Blüten, die sich selbst befruchten. Jetzt beginnt ein besonderes botanisches Schauspiel. Die Fruchtknoten wachsen an langen Ranken dem Boden entgegen, durchdringen mit dem Ansatz der späteren Schotenspitze den locker bearbeiteten Boden, in dem sich dann die eigentliche Erdnuss mit durchschnittlich zwei Fruchtkernen entwickelt.
Der Wachstumsprozess zwischen Aussaat und Erntereife dauert etwa 4-5 Monate.
Die mit Spezialmessern ausgestatteten Erntemaschinen, fahren Reihe für Reihe durch die Felder und durchschneiden die 8-12 cm unter der Erdoberfläche sitzende Pfahlwurzel der Erdnusspflanze und werfen gleichzeitig die einzelnen Sträucher aus. Dabei sorgt ein am Erntefahrzeug angebrachter Schüttler für die vorsichtige Entfernung der Erde an den Erdnussschoten.
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Nach einer kurzen natürlichen Trocknungsphase von einigen Tagen
sammeln Mähdrescher die Erdnüsse ein, die zuvor von den Ranken getrennt wurden.
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In spezielle Trocknungsmaschinen wird ihnen soviel Feuchtigkeit entzogen, dass sie bei einem Restgehalt von 5 bis 8% sauber und problemlos gelagert werden können.